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Lebensweisheit

Uns geschieht nach unserem Glauben. Wer an ein feindliches Leben glaubt, wer sich vorstellt, seine Zukunft könne nichts anderes sein als in irgendeiner Form die Wiederholung seiner Vergangenheit, auch dem geschieht nach seinem Glauben.

Unser besamtes Leben ist nichts anderes als die genaue Umsetzung unserer Gedanken – unserer Glaubensinhalte.

Wer sagt: „Ich kann nicht“. Der glaubt auch: „Ich kann nicht“.

Und er kann es tatsächlich nicht, weil er es glaubt.

Es ist schon interessant, wenn man sich mal längere Zeit mit einem Menschen unterhält, der sich diese destruktive Bewusstseinshaltung durch und durch zu Eigen gemacht hat.

Dieser Mensch hat absolut Recht, wenn er sagt: „Es geht im Leben alles schief“.

Weil ihm wirklich alles danebengeht. Erstaunlicherweise wendet er die gleiche Formel an wie der, der behauptet: „Bei mir klappt alles“.

Eigentlich müssten doch Welten dazwischen liegen. Das Interessante ist jedoch, dass sich die Lebensformel des Menschen mit der negativen Geisteshaltung von dem mit der positiven in keiner Weise unterscheidet. Es bleibt das Gesetz des Glaubens. Nur die Inhalte als Spiegel seiner Gedanken machen diesen Gravierenden Unterschied zwischen dem Leben des einen und dem des anderen aus.

Halten sie sich für einen Glückpilz oder einen Pechvogel? Sehen sie sich als konstanten Gewinner oder Verlierer an? Glauben sie, vom Leben immer nur benachteiligt zu werden, oder rechnen sie für sich immer mit dem Besten?

Das Bild, das sie von sich haben, entscheidet über ihr Leben und das Glück und den Reichtum in ihnen. Ob sie glauben, sie sind einer Sache gewachsen, oder ob sie glauben, sie sind es nicht: Sie behalten immer Recht!

Unsere Glaubensinhalte – oder besser gesagt unsere Gedanken – sind vorweggenommene geistige Tatsachen. Meine Gedanken sind geistige Wirklichkeiten, die unweigerlich im Äußeren geschehen werden. „Dir geschehe nach deinem Glauben“, sagt die Bibel.

Wenn ich mir Sorgen mache, baue ich gedankliche Energien der Sorgen auf. Um nochmals die Bibel zu zitieren: „Was ich befürchtet habe, ist über mich gekommen“.

Angst – Furcht - Sorgen sind unbewusste, aber dennoch unglaublich kreative Geister.

Denken wir in Sorgen an einen Menschen, so zieht auch hier Gleiches – Gleiches an.

„Wenn bloß nichts passiert ist …!“ Erkennen sie sich wieder in diesem Satz?

Ich ja – und zwar zur Genüge. Wie oft habe ich diese Worte früher gehört, wenn irgendjemand in unserer Familie später als verabredet nach Hause kam. Auch in meinen Wortschatz gehörten sie jahrelang. Auch ich habe mir immer wieder Sorgen gemacht, bis ich gelernt hatte, was ich mit meinen Gedanken eigentlich anrichte.

In dem Augenblick, wo wir uns Sorgen machen, verlassen wir unseren Glauben an das Gute. Viel zu schnell sind wir alle bereit, eine Bedrohung sofort für Angst zu halten. Wir sollten sie nicht immer gleich in Angst übersetzten. Wir sollten diese Bedrohung vielmehr annehmen 

als eine Aufforderung, uns mit mehr Kraft auszustatten, mit mehr Verständnis, mit mehr Liebe, mit mehr Weisheit, mit mehr Vernunft, damit wir eben auch mit dieser Bedrohung gekonnt und mit Klasse fertig werden.

Der Glaube im positivsten und erhabensten Sinne ist wie eine Hand, die ich der guten, liebenden, vertrauenden, weisen, vernünftigen Schöpferkraft entgegenstrecke.

Der Glaube ist die Hand, mit der ich in den Selbstbedienungsladen des Universums gehe und sage: Hier verbinde ich mich, indem ich mit der Glaubenskraft zugreife, mit der Kraft des Friedens in mir.

Um Angst, Sorgen und all das Negative loszuwerden, sollten wir, wenn diese Gedanken auftauchen, für Sekunden in ein Gebet hineingehen oder uns die folgende Affirmation sagen:

 

Weil ich Vertraue habe zu meinem Leben, bin ich in vollkommener Harmonie mit mir.

Ich fühle, wie diese Harmonie jede Zelle meines Körpers durchpulst.

Ich habe Vertrauen zu meinem Leben.

Ich bin dankbar.

Alles ist jetzt gut!

 

Peter Wenzel